Baby stillen

Diese Seite beschäftigt sich zunächst nur mit gestillten Babys,  ganz einfach, weil wir noch keine Erfahrungen mit Schreibabys gemacht haben, die mit Säuglingsmilch ernährt wurden. Es tut uns leid, damit viele Eltern außen vor zu lassen, aber wir betrachten das Stillen als einen ungeheuer wichtigen Beitrag zur vollkommenen Entwicklung unserer Kinder. Aus diesem Grund werden wir im Folgenden Fakten zusammentragen, die beweisen, warum dies so ist, in der Hoffnung noch mehr Mamas von den Vorzügen zu überzeugen. Dazu sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass nur etwa 4% aller werdenden Mütter aus körperlichen Gründen tatsächlich nicht stillen könnten, die überwiegende Mehrheit aber hat das große Glück ihren Kindern das geben zu können, was die Natur extra für sie erfunden hat 🙂

Gestillte Babys sind weniger unruhig als flaschenernährte Babys weil:

Körperkontakt

Körperkontakt und Getragenwerden sind lebenswichtig für Schreibabys (aber nicht nur sie). Da Muttermilch durch die bessere Anpassung schneller verdaut wird, werden gestillte Babys öfter gefüttert und gehalten. Eine stillende Mutter ist schneller in der Lage auf Unruhe-Anzeichen ihres Babys einzugehen. Sie bietet dem Kind die Brust zum Trost an, mehr aus einer Reflexhandlung heraus. Sie braucht nicht erst zu überlegen, was zu tun ist.

Anpassung

Unverträglichkeiten gegenüber künstlicher Säuglingsnahrung sind ein häufiger Grund für unruhige Babys. Die unausgereiften kindlichen Organe reagieren empfindlich auf die vergleichsweise schlecht angepasste Milch, die aus Kuhmilch oder Soja gewonnen wird. Beides sollte in natürlichem Zustand erst im Alter von 2 Jahren dem Kind angeboten werden.

Empfindsamkeit

Wenn dein Baby mal wieder den ganzen Tag gestillt werden will, dann hat man als Mutter natürlich das Gefühl man gibt und gibt und gibt und bekommt irgendwie nichts zurück. Eigentlich bekommt man als Mutter aber etwas sehr Wertvolles, denn das Stillen fördert die Produktion von Hormonen, die den Alltag als Mutter unterstützen. Diese Hormone erhöhen die Empfindsamkeit der Mutter ihrem Baby gegenüber und helfen ihr intuitiv auf ihr Baby zu reagieren.

Mutter-Kind-Bindung

Nicht stillende Mütter werden nie erfahren, was sie verpassen. Durch Stillen wird die Mutter-Kind-Bindung in erheblichen Maße gefördert und die Familie ein Leben lang bereichern. Es ist nur schwer, dies überzeugend zu beschreiben, man muss es wohl selbst erleben 🙂

Entspannung

Stillen hat eine entspannende Wirkung auf Mutter und Kind. Forscher haben in der Muttermilch schlaffördernde Substanzen gefunden und die situationsbedingte Entspannung hilft auch der Mutter bei der Bewältigung ihres anstrengenden Alltags (zusätzlich zu den ausgeschütteten Hormonen).

Stillen eines Schreibabys

Das Stillen eines Schreibabys ist Herausforderung und Lebensrettung zugleich. Wir erinnern uns daran, dass Schreibabys von allem mehr brauchen. Das ist beim Stillen nicht anders. Sie stillen länger, öfter und stärker. “Mein Kind will ständig gestillt werden – Tag und Nacht” ist ein typischer Ausspruch Schreibaby-erfahrener Eltern. Warum können diese Babys zum Beispiel nicht schlafen, ohne an Mamas Brust zu sein? Es könnte sein, dass sie Mamas Anwesenheit einfach so sehr brauchen, dass sie sich nur sicher ins Land der Träume befördern können, wenn sie sicher sein können, dass Mama auch da bleibt.

Solange du es mit dir selbst und deinen Kräften vereinbaren kannst: Stille dein Kind, so oft es danach verlangt. Der Tag wird kommen, an dem es von sich aus diese Art von Unterstützung nicht mehr benötigen wird. Ein Bedürfnis muss gestillt sein, um sich in Luft aufzulösen.

Tipp: Stillen im Tragetuch – Eine Traumkombination für das Baby und eine diskrete Möglichkeit für die Mama, sich auch mal in die Öffentlichkeit zu wagen ohne andauernd auffälligerweise die Brust auspacken zu müssen.