Mein Schreibaby – Deine Hilfeseite

Es gibt sicherlich nichts Schöneres als nach langer Zeit des Wartens, endlich das neugeborene Baby in den Armeen zu halten. Dass es aber mit einem Neugeborenen ziemlich anstrengend werden kann, sollte jedoch allen angehenden Eltern bewusst sein. Schwierig wird es insbesondere dann, wenn das Baby ohne sichtbaren Grund andauernd schreit und die Nerven der Eltern auf die Probe stellt. Denn so hat sich sicherlich keiner das Elternsein vorgestellt.

Kleines Baby - schreit nichtDas Schreibaby – ausgestattet mit höchster Willensstärke und einigem an Temperament – merkt schnell, dass etwas nicht stimmt, dass es dringende Bedürfnisse hat, die gestillt werden möchten und es hat außerdem die Kraft und Ausdauer sie sich einzufordern. Für diese bemerkenswerten jungen Menschen ist eigentlich die abwertende Bezeichnung Schreibaby eine Beleidigung – in Wirklichkeit sind sie wohl einfach nur extrem liebebedürftige Babys, auch der Begriff  “24-Stunden-Baby” trifft den Nagel auf den Kopf. Auf der Website wird jedoch weiterhin der Begriff Schreibaby verwendet, einfach weil eine junge Mutter auf der Suche nach Hilfe vielleicht doch eher auf diesen zurückgreift.

Zusammenfassend möchten wir die Eltern dabei unterstützen, sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten und Instinkte zurückzubesinnen, sie mögen in unserer Zivilisation etwas verschüttet gegangen sein. Kein Rat ist so kostbar, wie der deiner Intuition. Das heißt auch, dass jeder gute Rat keiner ist, wenn dein Bauchgefühl dich zweifeln lässt. Das Beste was du tun kannst: Hör auf dein Kind. Hör auf dich. Und wenn du immer noch Hilfe brauchst, komm zurück auf unsere Website 🙂

Phänomen „Schreibaby“ ist weit verbreitet

Die Windel ist frisch gewechselt, es wurde auch schon mehrfach gestillt, Müdigkeit kann auch kein Grund sein und dennoch: Das Neugeborene hört nicht auf zu schreien und die Eltern sind verzweifelt. Insbesondere nachts, wenn es um den wohlverdienten Schlaf geht, kann es sich sehr schnell zu einer ausgesprochen anstrengenden Angelegenheit entwickeln. Es sollte jedem klar sein, dass hier eine absolute Unsicherheit vorprogrammiert ist. Denn woher sollten junge Eltern wissen, ob das ununterbrochene Geschrei ihres Babys im normalen Rahmen liegt oder ob dem Neugeborenen doch etwas fehlt? Eine kleine Ermunterung für Eltern von Schreibabys gibt es aber dennoch.

Denn erstens sind Sie nicht allein mit diesem Problem, denn das Phänomen Schreibaby ist weitverbreitet und betrifft viele frischgebackene Eltern. Und zweitens, wird sich dieses Problem mit der Zeit von selbst lösen. Jedes Baby hat eine Phase, die sich in der Regel auf die ersten Monate beschränkt, in der es viel schreit.
Also verzweifeln Sie nicht und bewahren Sie Geduld. Die folgenden Informationen und Tipps können Ihnen dabei behilflich sein, sich und Ihrem Baby auf die korrekte Weise zu helfen.

Jedes Baby ist anders

Am Anfang stellt sich immer die Frage, ob es normal ist, dass das Neugeborene so viel schreit. Insbesondere können Eltern bei ihrem ersten Kind nur sehr schwer abschätzen, ob sich das Geschrei noch im normalen Rahmen befindet oder ob es sich um ein sogenanntes Schreibaby handelt. Schließlich ist es ja völlig normal, dass ein Neugeborenes schreit.

Was bleibt ihm auch anderes übrig, um Eltern auf seine Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Egal ob es sich um Hunger, Müdigkeit, fehlende Aufmerksamkeit, Ungeduld oder Schmerzen handelt, das Baby wir sich immer durch Geschrei äußern. Zudem besitzt ein jedes Kind von klein auf einen eigenen Charakter, so dass manche Babys weniger schreien als andere. Manche Neugeborene sind mit ihrer Umwelt zufrieden, schlafen viel und gelten als äußerst pflegeleicht. Dies ist natürlich für alle Eltern von immensem Vorteil, aber ob das normal ist, lässt sich genauso wenig behaupten, als wenn ein Baby viel schreit.

Das Geschrei ist letztlich die einzige Möglichkeit die das Neugeborene hat, um die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass irgendetwas nicht stimmt. Kein Baby wird ausschließlich herumschreien, um die Eltern auf Trab zu halten.

Schreiattacken von Babys richtig deuten

Es gibt einige typische Merkmale, an denen sich ein Schreibaby erkennen lässt.

Neben dem häufigen Schreien erkennen Sie ein Schreibaby in der Regel daran, dass dieses die Beine anzieht und die Hände zu kleinen Fäustchen ballt. Das Gesicht des Babys läuft rot an, wobei der Rücken oftmals gestreckt ist und der Bauch nicht selten aufgebläht und hart ist.

Das ohrenbetäubende Geschrei dauert ununterbrochen an, während der ganze Körper des Neugeborenen zittert, was unerfahrene Eltern sehr schnell in Panik versetzen kann. Das Kind ist generell unruhig, kommt kaum zur Ruhe und schläft in den meisten Fällen nicht länger als 30 – 40 Minuten am Stück. Ein typisches Symptom eines Schreibabys ist, dass es sich gar nicht oder nur mit großer Mühe beruhigen lässt.

Mögliche Ursachen für Schreibabys

Wenn Sie ein Schreibaby beruhigen wollen, sollten Sie möglichst schnell erkennen, was dieses Verhalten und den Schreireflex des Babys eigentlich auslöst. Denn wenn Ihr Neugeborenes z. B. bei jedem Schreianfall sofort gestillt wird, obwohl es eigentlich satt ist und gar keinen Hunger verspürt, kann dies äußerst kontraproduktiv sein. Es gilt also zuerst herauszufinden, was das eigentliche Problem ist. Da Neugeborene noch nicht sprechen können, gestaltet sich diese Aufgabe in Wirklichkeit sehr schwierig. Obwohl aber Babys noch keine Sprachfähigkeiten beherrschen, haben diese aber eine weit entwickelte Mimik und Körpersprache, die Ihnen wichtige Signale liefern können. Also können Sie als Eltern mit ein wenig Übung und genauer Beobachtung oft schon an der Mimik und Gestik des Kindes erkennen, was es Ihnen eigentlich mitteilen will, wenn es den Kopf umdreht oder sich über das Gesicht reibt. Natürlich werden Sie dies nicht über Nacht lernen, sondern es wird schon einige Zeit benötigen, bis Sie die Körpersprache Ihres Kindes deuten können.

In diese Aufgabe müssen frischgebackene Eltern erst hineinwachsen. Das gilt aber auch für erfahrene Eltern, die schon Kinder haben. Schließlich verhält sich jedes Baby anders und was für ein Kind galt muss nicht unbedingt auch auf das andere zutreffen. Darüber hinaus gibt es auch Kinder, bei denen die Körpersprache besonders kompliziert zu deuten ist. Und genau zu dieser Gruppe gehören Schreibabys. Experten streiten sich darüber, was der Auslöser für das andauernde Geschrei sein könnte. Einige Kinderärzte sind der Ansicht, dass das Problem bei Schreikindern durch mangelnden Schlaf ausgelöst wird, während andere wiederrum eine völlig entgegengesetzte Meinung vertreten. Im Folgenden werde wir Ihnen mögliche Ursachen präsentieren, die das Schreien begünstigen könnten:

Bauchschmerzen

Diese sind in der Regel daran zu erkennen, dass das Neugeborene die Beinchen leicht anzieht. Bei gestillten Babys kommt es oft zu Bauchschmerzen, da der Abstand zwischen zwei Stillmahlzeiten zu gering war. In diesem Fall kommt frische Milch auf bereits angegorene Milch, das den empfindlichen Babymagen beunruhigen und was zu schmerzhaften Blähungen führen kann. Bauchprobleme beim Baby können auch in seltenen Fällen auf die Mutter zurückgeführt werden. Denn es kann vorkommen, dass das Neugeborene nicht verträgt, was die Mutter zuvor gegessen hat. In der Regel stellt dies jedoch eine seltene Ausnahme dar. Dennoch sollten Sie beim wiederkehrenden Bauchproblemen beim Baby auf das achten, was Sie zu sich nehmen. Verdächtige Lebensmittel können Sie einige Tage weglassen, um Gewissheit zu bekommen.

Hunger

Hunger lässt sich in vielen Fällen eindeutig erkennen. Wenn das Baby hungrig ist, sucht es oft nach der Brustwarze, nuckelt an seinen Händen oder saugt an allem, was ihm in die Hände fällt. Spätestens dann ist es Zeit für eine Mahlzeit und die muss schnellstens erfolgen, denn Babys sollten keinesfalls lange auf das Essen warten. Das Baby aber gleich bei einem Verdacht zu stillen, ist auch keine Lösung, da zu häufiges Stillen zu Bauchproblemen führen kann.

Wunder Po

Eine rote und wunde Haut am Po kann natürlich auch ein Grund sein, dass Ihr Baby dauernd schreit. Es kann also vorkommen, dass das Geschrei auf Hautreizungen im Windelbereich zurückzuführen ist. Wenn dies der Fall sein sollte, können Sie es schnell und einfach beim nächsten Windelwechseln feststellen. Für einen wunden Babypo gibt es nicht schlimmeres als eng sitzende Windeln. Aus diesem Grund sollten Sie auf jeden Fall versuchen, so viel Luft wie möglich an den Babypo zu lassen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, sind Stoffwindeln, die sich locker um den Po wickeln lassen und dann häufig gewechselt werden. Alternativ kann Muttermilch Linderung schaffen, indem sie auf die wunden Stellen am Po vorsichtig aufgetragen wird. Im besten Fall können Sie das Baby auch mal eine Stunde oder Windel hinlegen. Bitte dann unbedingt darauf achten, dass der Raum ausreichend geheizt ist und das Baby nicht friert! Eine Wärmelampe hilft dabei unterstützend, falls das Baby noch nicht krabbelt. Falls keine Besserung eintreten sollte, können Salben oder Tinkturen verwendet werden. Diese gibt es in jeder Apotheke rezeptfrei zu kaufen.

Zähne

Es ist allgemein bekannt, dass Säuglinge unleidlich leiden können, wenn die Zähnchen zu wachsen beginnen. Die ersten Zähne wachsen aber erst ab dem vierten Lebensmonat, so dass Schreikrämpfe bei jüngeren Babys eher selten durch die Zähnchen verursacht werden. Ob die Zähne tatsächlich auch wachsen, lässt sich an vermehrtem Speichelfluss und den charakteristischen roten Bäckchen erkennen. Außerdem ist das Zahnfleisch dann oft rötlich gefärbt und sehr schmerzempfindlich. Als Abhilfe können in dem Fall babygerechte Beißringe oder spezielle Salben dienen, die Sie in das Zahnfleisch des Babys einmassieren können.

Tipp: Während Ihr Baby zähne bekommt, sollten Sie ggf. auf feste Nahrung verzichten, da der Druck auf die neuen Zähne sehr schmerzhaft für Ihr Baby ist. Versuchen Sie dann z.B. einen kalten Brei. Das schmeckt und kühlt zudem die armen Zähnchen.

Allergien

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eventuell gegen etwas allergisch ist, sollten Sie sich unbedingt an einen Arzt wenden. Obwohl Allergien ein Auslöser für die Schreikrämpfe Ihres Babys sein können, sind sie es aber nur in den wenigsten Fällen. Ein typisches Symptom, dass auf eine Allergie hinweisen könnte, ist Durchfall.

Wachstumsschub

Es ist Grundsätzlich möglich und auch üblich, dass Babys wegen Wachstumsschüben weinen. Sollte dies jedoch der Fall sein, dann sollte auch die Schreiattacke schnell wieder vorübergehen. Darüber hinaus äußert sich ein Wachstumsschub in der Regel durch einen größeren Appetit des Babys. Dies hat dann logischerweise zur Folge, dass das Kind häufiger schreit, weil es ja öfter Hunger hat. Zu Wachstumsschüben kommt es insbesondere in den ersten Lebenswochen.

Krankheiten

Auch Krankheiten (5 – 10%) gehören zu den eher seltenen Auslösern, die Schreiattacken hervorrufen können. Dennoch ist es ratsam, wenn Sie dies von einem Arzt ausschließen lassen. Denn falls wirklich eine Krankheit hinter den Schreiattacken stecken sollte, dann kann man diese behandeln und das Schrei-Problem unter Kontrolle bringen. An folgenden Symptomen lässt es sich erkennen, ob das Baby möglicherweise krank sein könnte:

  • Baby trinkt oder isst zu wenig
  • Baby nimmt nicht altersentsprechend zu
  • Blutige Spuren in den Windeln
  • Häufiges erbrechen und/oder häufiger Durchfall

Baby schreien lassen oder doch nicht?

Es ist verständlich, dass Sie ein permanent schreiendes Kind an den Rand des Wahnsinns bringen kann.

Die Aussage, dass man ein Baby jedoch schreien lassen sollte, gilt längst als überholt. Sie sollten Ihr Neugeborenes nicht schreien lassen!

Wenn Ihr Baby schreit, gibt es einen guten Grund dafür. Der Säugling hat Kummer und er benötigt die Nähe zu Mamma oder Papa, um sich zu beruhigen. Generell gilt es, dass sich in den ersten Wochen das Vertrauen zwischen Baby und Eltern langsam aufbaut. Dieses kann sich nur dann bilden, wenn Sie auf das Geschrei Ihres Säuglings reagieren und es nicht einfach ignorieren, was ein fataler Fehler wäre. Wenn Sie also Ihr Baby schreien lassen, riskieren Sie, dass es im späteren Lebensverlauf Trennungsängste entwickelt oder im schlimmsten Fall sogar seelische Probleme entwickelt.

Schreibaby: Ab wann wird es besser?

Noch bis vor einigen Jahren gingen Experten davon aus, dass Säuglinge, die viel schreien, unter Bauchschmerzen oder den sogenannten Dreimonatskoliken leiden. Heutzutage gilt diese Ansicht jedoch als veraltet. Obwohl viele Babys in den ersten Lebensmonaten an Verdauungsproblemen leiden, ist dies jedoch nur in den seltensten Fällen der Auslöser für stundenlanges Schreien. Der Hauptgrund für das Phänomen Schreibaby bleibt bis heute ungeklärt. Eines muss der Dreimonatskoliken-Theorie jedoch zugesprochen werden. Das Geschrei wird in den meisten Fällen ab dem dritten Lebensmonat des Babys deutlich besser und in manchen Fällen verschwindet es sogar ganz. Also Kopf hoch, es wird vorbeigehen!

Was kann man machen, um das Baby zu beruhigen?

Die meisten Eltern reagieren richtig, wenn sie den schreienden Säugling in die Arme nahmen, schaukeln oder herumtragen. Dies hilft zwar nicht immer, ist aber allemal einen Versuch wert. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Ihnen dabei behilflich sein können, um Ihr Baby zu beruhigen.

Tragen des Babys

Das Tragen steht ganz oben auf der Liste der Baby-Beruhigungsmittel. Auch Säuglinge, die oft mit Bauchschmerzen kämpfen, beruhigen sich beim Tragen, da dabei das Bäuchlein schön gewärmt wird. Außerdem hat sich der Einsatz einer Tragehilfe als äußerst sinnvoll erwiesen und zwar nicht nur für Schreibabys, da prinzipiell alle Kinder gerne getragen werden.

Baby pucken

Es wurde früher gerne praktiziert, dann gelang es jedoch eine Zeit lang aus der Mode, wird aber in letzter verstärkt von Experten und Hebammen empfohlen. Babys haben neun Monate, im Bauch der Mutter verbracht, wo es warm um eng war. Nach der Geburt ist alles plötzlich grell und kalt. Aus diesem Grund ist es logischerweise empfehlenswert Schreibabys zu pucken. Darunter versteht man, das Baby so fest wie möglich in eine Decke oder ein Tuch einzuwickeln. Und zwar so, dass der Säugling die Händchen und Beinchen nicht mehr bewegen kann. Dies kann auf den ersten Blick oft mitleiderregend aussehen, aber dem Baby tut es auf jeden Fall gut.

Baby schaukeln

Wenn es schön im gleichmäßigen Rhythmus schaukelt, können Säuglinge am besten schlafen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es auch im Mamas Bauch monatelang geschaukelt hat. Allerdings kann es sich sehr schnell zu einer anstrengenden Angelegenheit entwickeln, wenn Sie stundenlang an der Wiege stehen und diese hin- und her bewegen müssen. Ausgezeichnete Alternativen sind Schaukelstühle oder Gymnastikbälle, auf denen Sie einfach und bequem auf und ab wippen können.

Wärme

Kleine Babys sind noch nicht in der Lage, ihre Wärme von alleine zu regulieren. Um für Wärme zu sorgen, können Sie ein kleineres Kirschkernkissen an den Füßen des Babys platzieren. Das Kirschkernkissen kann auch bei größeren Kindern, die an Verdauungsproblemen leiden, Erleichterung verschaffen, indem es auf den Bauch positioniert wird. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass gerade im Bettchen kein Wärmestau entsteht und dass der Säugling nicht allzu warm angezogen wird.

Monotone Geräusche

Vielen Eltern wird die folgende Situation sicherlich bekannt vorkommen. Wenn ein elektrisches Gerät, das monotone Geräusche erzeugt, wie etwa ein Fön oder eine Waschmaschine läuft, beruhigt sich das Baby von allein und beginnt zu schlummern. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die meisten monotonen Geräusche (White Noise) äußerst beruhigend auf den Menschen wirken. Andererseits ist es natürlich im Alltag nicht immer möglich, das Baby neben einem eingeschalteten Fön oder einer laufenden Waschmaschine schlafen zu lassen. Diese Geräusche sind heutzutage als Apps für moderne Smartphones sowie auf CD erhältlich und werden auch meist als Download angeboten.

Hautkontakt

Babys lieben Haut- und Körperkontakt mit ihren Eltern. Das ist auch logisch, denn während der Schwangerschaft waren die Säuglinge ständig mit der Mama in Kontakt. In vielen Fällen reicht es schon, den liegenden Säugling im Bettchen mit der Hand sanft zu streicheln, um ihn zu beruhigen.

Wann sollte man sich an eine Schreiambulanz wenden?

Wenn Sie mit dem Baby völlig überfordert sind und nicht mehr weiterwissen, können Sie jederzeit professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Eine Schreiambulanz ist genau die richtige Anlaufstelle, um Ihrem Schreibaby zu helfen. In Schreiambulanzen wird Eltern in vertraulichen Gesprächen genau erklärt und gezeigt, wie sie dem Baby helfen können und wie sie mit der Situation umgehen können. Die Eltern erfahren, dass sie keinerlei Schuld an dem Geschrei des Nachwuchses haben und dass diese Situation keinesfalls ausweglos ist. Darüber hinaus werden Methoden aufgezeigt, wie Sie mit dem Stress umgehen und wie Sie diese schwierige Zeit am besten überstehen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich oft schon nach wenigen Sitzungen Erfolge verbuchen lassen. Denn in den Schreiambulanzen sind Fachleute angestellt, die mit diesen Problemen täglich konfrontiert werden und Ihnen somit wichtige Tipps geben können.


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