Mit der ebenfalls beschriebenen Intensität geht Hand in Hand die Hyperaktivität und Hypertonizität. Letzteres beschreibt einen Zustand ständig angespannter Muskeln, es gibt nur seltene Momente in denen die Muskeln oder auch Gedanken eines Schreibabys still stehen.
Normalerweise wird diese Anspannung bei Babys festgestellt, die nicht getragen werden und somit ein gewisses Energiepotential aufbauen, das sie im Liegen nicht wieder loswerden. So sollten Babys nach Möglichkeit ständig am Körper getragen werden (Nur bei häufigem Tragen kann sich der Körper der tragenden Mutter auf das Gewicht einstellen), auch um ihr natürliches Bedürfnis nach Nähe zu stillen.
So gibt es auch unter den Schreibabys solche, die es mögen eng in ein Tuch gewickelt zu werden (Pucken), unter anderem weil es sie an die Zeit im Mutterleib erinnert. Auf der anderen Seite jedoch verabscheuen einige von ihnen diese Art von Einengung. Sie versteifen ihre Glieder, drücken ihre Rücken durch und vollführen Akrobatik sogar beim Stillen.
Auch wenn wir Schreibabys anscheinend in Schublade Hyperaktivität gesteckt haben, so handelt es sich hierbei nicht um Kinder die immer rumzappeln, nie zuhören und medikamentös behandelt werden müssen – ganz im Gegenteil. Schon bald werden diese Babys zeigen, dass sie hochkonzentriert arbeiten können und eine unglaubliche Kreativität an den Tag legen.