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Lenny

(3 posts)
  1. Schon in den ersten Sekunden nach der Geburt war unser Sohn Lenny der Welt gegenüber skeptisch, sodass es ihm glatt die Sprache verschlug. Er schrie nicht, nach der Geburt, sondern guckte und guckte. Das Schreien begann in der 1.Nacht (er wurde gegen 8.30 Uhr geboren) und hörte wohl die nächsten 7 Monate nicht mehr auf ...
    OK, wir haben irgenwann Lösungen wie Tragetuch und häufiges Stillen gefunden, aber es war schon eine Umstellung für mich als freiheitsliebender Mensch, der meinte, alles selbst meistern zu können, nun ständig jemanden auf dem Arm oder im Tuch an meinem Körper zu haben, zumal ich das erste halbe Jahr auch noch eine WE-Beziehung zu meinem Mann führen musste (und nun feststellte, dass es Irrsinn ist, alles alleine meistern zu wollen).
    Bis Ende des 2. Lebensjahres fand ich Lenny "anstrengend", auch wenn er schon mit 14 Monaten die Kita besuchte und ich einige Zeit für mich hatte. Sich selbst beschäftigen konnte sich Lenny nicht. Als er gerade 2 geworden war, bekam er einen Bruder. Lenny musste sich nun zwangsläufig alleine beschäftigen oder abwarten, wenn ich stillte. Oft genug hat er während des Stillens seines Bruders Dinge gemacht, die mich zur Weißglut brachten und wo ich das Stillen einfach unterbrechen musste.
    Im Kindergarten war er immer unauffällig. Sehr ruhig, aber nicht zurückhaltend.
    Als er 3 war musste er zur Ergotherapie, wiel er an Wahrnehmungs- und Gleichgewichtsstörungen litt. Während der Therapie wurde er zusehends kreativer und konnte sich alleine beschäftigen. Er guckte sich auch viel von seinem jüngeren Bruder ab. Dieser begann z.B. gerade damit, Duplo-Steine zu Türmen zu verbauen und nun begann auch Lenny endlich, Türme zu bauen.
    Als er 4 war, kam ein weiterer Bruder dazu und er wechselte in einen Montessori-Kindergarten. Hier konnte er mehr in seinem Rhythmus leben und die Dinge lernen, wozu er gerade bereit war. Bis auf Einschlafstörungen am Abend und ein tägliches herumschreien am Abend, weil es wiedermal zu viele Reize waren, hatten wir mit Lenny nun keine Sorgen mehr.
    Er drückt inzwischen die Schulbank und hat immer noch einen skeptischen Gesichtsausdruck. Die Schule bot gerade anfangs viele neue Reize, die er nur schlecht verarbeiten konnte, was sich in Kopfschmerz, Schlafstörungen, Schreien am Abend und Alpträumen ausdrückt. Aber wir sind auf dem Weg der Besserung.
    Die Intelligenz ist normal. Er kommt gut mit, ist aber kein Überflieger. Viele Fehler kommen durch Träumen oder seine Langsamkeit zustande, weil er dadurch oft unter Druck gerät.
    Eines bereuen wir sehr: dass wir ihn so früh haben impfen lassen.
    Gerade 24-h-Kinder haben ein sehr feines Nervenkostüm. Mit ca. 3 Monaten diese zarten Körperzellen nun noch mit Nervengiften zu reizen ist eigentlich unverzeihlich. Viele Sorgen die wir haben, wie z.B. die heftigen Alpträume, die uns fast jede Nacht begleiten, wo er viel und lange schreit (gerne in Fäkaliensprache, obwohl er sowas den ganzen Tag nicht sagt), führen wir darauf zurück. Beweisen können wir es allerdings nicht.

    vor 2 Jahre veröffentlicht #
  2. Hallo Jenny,
    unser Schreikind ist mittlerweile 9 Jahre alt. Ich fand es sehr interessant Deinen Bericht zu lesen, vielleicht könnte man ja in diesem Forum eine Rubrik „ ältere Schreikinder „ eröffnen.
    Aufgrund meiner mittlerweile 9 Jährigen Erfahrung mit Schreibabys, sowie der kontinuierlichen Begleitung von Familien, würde mich interessieren ob es Auffälligkeiten gibt, die sozusagen typisch sind für ehem. Schreibabys sind.
    Wenn dem denn dann so ist, könnte man ja sozusagen präventiv aktiv werden.
    lG Kerstin

    vor 2 Jahre veröffentlicht #
  3. Liebe Jenny,

    ich würde mich noch über mehr Infos zum Impfen freuen, ich bin zwar mit der allgemeinen Impfkritik vertraut, aber über den Zusammenhang Schreibaby/Impfen habe ich noch nicht viel gehört.
    Ich würde allerdings die ersten Impfungen auch gerne rückgängig machen :/

    Liebe Kerstin,

    wenn Bedarf besteht können wir gerne auch einen Beitrag für ältere Schreikinder eröffnen, bis dahin könnt ihr aber erstmal hier zu diesem Thema posten. Mir muss noch ein geeigneter Name einfallen ;)

    Deine langjährige Erfahrung mit Schreibabys ist ja auch interessant, vielleicht möchtest du mir mal schreiben, welche Beobachtungen du gemacht hast und welche Schlüsse du daraus ziehen konntest. Vielleicht fallen dir noch Erweiterungen zur Seite ein?

    Gerne können wir uns auch via Mail austauschen: info@mein-schreibaby.de

    LG Doreen

    vor 2 Jahre veröffentlicht #

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