Meine Tochter ist ein absolutes Wunschkind.
Sie hat uns von Anfang an viele Nerven gekostet und war schon in der Schwangerschaft eine riesen Herausforderung.
Dann wurde sie 9 Wochen zu früh geboren und als wir sie endlich zu Hause hatten waren wir so glücklich.
Kurze Zeit darauf stellte sie uns für ca. 7 Monate au eine harte Probe:
Sie schrei und weinte unstillbar. Abends schrie sie teilweise 5 Stunden am Stück- jeden abend…Mein Leben fühlte sich an
wie eine einzige Katastrophe. Ich hatte dieses Baby so gewollt und jetzt wollte ich sie mehr als einmal einfach nur loswerden.
Sie hat mich fertig gemacht, mich nicht nur an meine Grenzen gebracht, sondern darüber hinaus.
Es gab Tage, da konnte ich es besser ertragen und dann gab es Tage an denen ich meine Mutter anrief und sie anflehte dieses Kind
ab zu holen, weil ich Angst hatte, ich könne ihr etwas antun. Ich habe mich soooo geschämt und mich selbst gehasst für diese Gedanken, aber
irgendwann konnte ich nicht mehr.
Die Menschen in meiner Umgebung wussten all ganz genau was zu tun sei- nur ich war zu blöd meinem Kind zu helfen.
Sie haben gesagt mein Baby habe Hunger, ich sei zu hektisch, zu inkonsequent, sie würde mich testen usw.
Ja getestet hat sie mich, sie hat gestetet ob ich sie wirklich bedingungslos liebe und sie trage, länger als meine Kräfte es zuliessen. Und ich habe sie getragen,
stundenlang. Sie hat auf mir geschlafen, an mir geschlafen.
Es hat sich gelohnt. Mittlerweile ist sie fast ein Jahr alt und ein ganz tolles Mädchen. Sicherlich ist sie immer noch anspruchsvoll- ein typisches 24 Stunden-Kind, aber
wir haben uns zusammen gerauft und ich liebe sie bedingunglos und ich weiss dass unser schwieriger Start uns immer verbinden wird!
Mareike
Maria // Feb 5, 2012 at 18:32
Ich kann nur mit allen Müttern die ein Schreibaby hatten mitfühlen. Ich und mein Mann waren fix und fertig und wussten nicht mehr weiter. Wir waren psychisch und physisch am Ende nachdem wir alles probiert haben was man nur probieren kann damit wir unser Baby beruhigen. Nichst hat geholfen. Es hat gut getrunken und es wuchs aber jede wache Sekunde hat es geschrein. Wir beteten verzweifelt zu Gott um Hilfe den jedes Buch was wir gelesen hatten und alle gut gemeinten Ratschläge haben und nur noch weiter verwirrt und fertig gemacht. Nach 2 Monaten aber kamen wir auf ein Buch “My First 300 Babies” geschrieben von einer Frau die 35 Jahre Erfahrung hatte und die mehr als 800 Babies betreut hatte. Ihr Ratschläge haben sich ohne Ausnahme bei jedem BAby bewährt udn es waren einfach das Baby auf einem Programm zu setzen und ihm einen tägliche Routine zu geben und in den Wachzeiten ihn schreien zu lassen. Das Baby lernt dadurch genügsam zu sein und sein Problem was immer es auch sei alleine zu lösen. Es ist nicht wichtig was das BAby tut sonderen wie man darauf reagiert ist wichtig. Das Baby lernt einfach mit seiner Umwelt und mich sich selbst umzugehen und zufrieden zu sein. Wenn es ruhig ist, lernt das Buch, sollte man das Baby in Arm nehmen und dafür belohnen. Das taten wir auch und innerhalb von 3 Tage hat unser Kind von 7 Uhr Abends bis zu / uhr in der Früh ungefähr geschlafen und nach fast 2 Monaten können wir sagen das die Wachzeiten viel ruhiger sind. Das Baby spielt alleinen 2 Stunden, ist ein völlig glückliches udn enthusiastisches Baby das sich immer besser entwickelt. Die Babies sofort zu beruhigen wann immer sie schreinen führt dazu daß man sie daran gewöhnt immer auf sein Schreien zu reagieren und sie lernen das Mama oder Papa sofort was tun wenn ich schreie. Die Kritik das man dadurch dem Kind nicht liebe und Nähe genug gibt ist nicht richtig. MAn bringt das Kind im Bett mit Liebe, man ernährt es mit Liebe, man wickelt es mit Liebe, man spielt mit ihm wenn es nicht schreit mit Liebe. Bedingungslose Liebe heisst auch wenn es schwer ist das Kind schreinen zu hören, ihm das beste Geschenck zu machen, nähmlich ihm beizubringen genügsam zu sein und zufrieden. Ein verwöhntes Baby ist ein unzufriedenes Baby bzw. Kind. Wenn man behauptet das Kind das gerade geboren ist genau weiss was es will dann kann ich das nicht zustimmen. Das Kind hat keine Ahnung was es will. Ich als Mutter habe die Rolle der Erziehung und das fängt schon in der Krippe an. Nicht das BAby sagt mir was es braucht. Ich weiss als Mutter was es richtig für ihm, sogar wann es essen soll udn wann es schlafen soll. Die neue Tendenzen alles bei Bedarf zu machen hat nicht weit geführt. Jeder der ein Kind heute beobachtet kann mercken wie das Benehmen heute ist im Vergleich mit mehreren KJahre. Viel mehr unruhige babies und viel mehr unzufriedenen Kinder. Warum gibt es so viele Kinder heutzutage die sich nciht mehr konzentrieren können, die nur mit einer Ablenkung glücklich sind und die ständig einen neue Ablenkung brauchen um glücklich zu sein?
Antje K. // Jan 31, 2012 at 15:12
Unser Sohn wird jetzt 6 Monate alt und ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr froh bin von Anfang an auf meine intuition gehört zu haben, denn er ist definitiv ein 24-h-Baby! Meistens freue ich mich darüber, denn ich weiß dann, dass ich da einen großartigen Charakter mit viel Einfühlungsvermögen großziehen darf. Manchmal (heute war das beispielsweise so) aber bin ich so verzweifelt, dass auch ich Aggressionen in mir entdecke, die mir Angst und Bange machen. Als ich eben Deinen Bericht gelesen habe und an die Stelle kam, in der Du sagst, dass Du Dich sooo schämst, tja, da brach so einiges in mir auf und ich musste bitterlich weinen. “Wie kann man ein Wunschkind derartig verwünschen?” Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt und war danach dann nur noch verzweifelter als zuvor. Man fühlt sich so schlecht und zweifelt an sich und der Liebe zum Kind! Da tut es wirklich gut auch von anderen Mamis zu hören, dass sie manchmal derartig entgleisen.
Danke!
heinz mahr // Nov 1, 2011 at 09:44
wenn Babys schreien, hat das immer einen Grund. oft genug werden Eltern vertröstet oder nicht ernst genommen. Ob Früchen, Nabelschnur um den Hals, stecken bleiben im Geburtskanal, Herztöne schwächer oder kurz ausgeblieben während der Austreibungsphase Zange oder Saugglocke, Es wird nicht gesehen, daß dies für das Baby ein Trauma sein kann. wie soll ein solches Baby dann beruhigt einschlafen, wenn es Angst hat,es könnte nochmal passieren. kein Baby schreit ohne Grund. ich habe schon sehr vielen Babys aus diesem Trauma heraus helfen können und bin dankbar einen solch Arbeit machen zu können. lesen sie dazu die kleine geschichte auf meiner Seite-heinz-mahr.com
Eva St. // Okt 19, 2011 at 18:52
Ja…
ich bzw. mein Partner kennen das Thema nur zu gut. Unser kleiner kam auch sehr früh zur Welt - er ist jetz 6 Monate alt. Sobald er hingelegt wird, fägnt das geweine auch schon an.
Ob nun Rückenblockaden oder eben Schreikind - wir werden es sehen.
Jedoch bin ich ebenfalls mit meinen Kräften am Ende..vorallem, wenn jeder andere genervt auf dein Baby (aufgrund seines Schreiens) reagiert.
Ich hoffe ja wirklich das beste!!
Carolin M. // Sep 5, 2011 at 09:16
Es tut wirklich gut sowas zu lesen, bei mir ist es ähnlich, habe auch ein Frühchen, der uns momentan alle fix und fertig macht! Mittlerweile ist er 8 Monate alt (korrigiert 6 Monate) und ich bin mittlerweile so dermaßen an meine Grenzen gestoßen, dass ich einfach nicht mehr weiter weiss!