Für Eltern eines Schreibabys ist es undenkbar ihr Kind in sein Bettchen zu legen und zu erwarten, dass es alsbald seelig einschläft. Empfindliche und aufgedrehte Babys brauchen die Hilfe ihrer Eltern um einschlafen zu können.
Dabei ist das Einschlafstillen eine für beide Seiten angenehme Methode um das Kind sanft in den Schlaf zu begleiten. An der Brust der Mutter kann es nun leichter äußere Reize ausblenden und langsam einschlafen. Erst nach etwa 20 Minuten leichten Schlafs fängt die Tiefschlaf-Phase an. Wenn Sie wollen, können Sie dann versuchen ihr Baby abzulegen - wenn Sie nicht schon selbst eingeschlafen sind ;-)
Wie bereits erwähnt, halten wir das Familienbett (auch Co-Sleeping genannt) für sinnvoll. Vor allem, wenn Sie ein unruhiges Baby haben, kommen Sie so noch am ehesten zu einem erholsamen Schlaf. Das Positive am gemeinsamen Schlafen ist nämlich unter Anderem, dass sich die Schlafrhythmen von Baby und Mama aufeinander abstimmen. Mütter, die gleich nach der Geburt damit beginnen, stellen fest, dass ihre eigenen Leichtschlaf-Phasen mit denen des Kindes übereinstimmen und sie nicht vom Kind plötzlich aus dem Tiefschlaf gerissen werden.
Auch das Kind wird besser schlafen, wenn es seine Bezugspersonen in fühlbarer Nähe weiß. Außerdem muss es, wenn es Hunger hat, nicht erst anfangen zu schreien bevor Mama kommt. Sie bemerkt die Unruhe meist schon, bevor es soweit kommt und kann dementsprechend reagieren. Meist muss sie selbst gar nicht erst richtig aufwachen, um des Baby’s Bedürfnis zu stillen. Beide sind also am nächsten Morgen ausgeschlafener.
Das gemeinsame Schlafen fördert auch die mütterliche Prolaktin-Produktion, ein Hormon, das es der Mutter erleichtert die Anstrengungen mit ihrem neugeborenen Baby zu meistern.