Mein Schreibaby

Warum schreit mein Baby?

Mein Schreibaby header image 3

Gut für die Lunge!?

Eines der lächerlichsten Ammenmärchen ist immer noch die Behauptung, das Schreien sei gut für die Lunge. Ganz im Gegenteil leidet jedoch die Gesundheit.

Untersuchungen haben schon in den 70er Jahren gezeigt, dass die Herzfrequenz von Babys, die man schreien ließ, beunruhigende Höhen erreichen und dass sich der Sauerstoffgehalt im Blut verringert. Weniger Sauerstoff im Blut wiederum zieht eine mangelnde Versorgung des Gehirns nach sich. Um es drastisch zu formulieren: Schreien lassen macht dumm.

Werden die Babys im Folgenden beruhigt, sinken auch schnell die besorgniserregenden Werte auf ihr ursprüngliches Niveau. Geschieht dies nicht, verbleiben die Kleinen in einem Stresszustand.

______________________________________________________________

Als unser erstes Baby geboren wurde, ließen wir uns zunächst ganz auf unsere Tochter ein.  Sie wurde ständig getragen, nach Bedarf gestillt, schlief mit bei uns im Bett und wir versuchten auf ihr Weinen prompt zu reagieren. Dieser Weg hat für uns eigentlich gut funktioniert und unsere Tochter wuchs und gedieh.

Bald wurde uns aber von Freunden und Bekannten angeraten, sie nicht weiterhin zu verwöhnen sonst würde sie zu einem abhängigen und anhänglichen Kind werden. Das wollten wir natürlich nicht und begannen so, die Mahlzeiten unserer Tochter zu planen, sie wenig zu tragen und sich in den Schlaf weinen lassen.

Unsere Tochter fing an sich zurückzuziehen. Sie hörte auf an Gewicht zuzunehmen.

Nach zwei Monaten ohne Gewichtszunahme konsultierten wir einen Kinderarzt, der schon viele Schreibabys behandelt hatte. Er gab uns den Rat unseren eigenen Weg wiederzufinden, und unserem Kind soviel Nähe erlauben, wie wir es selbst möchten.

Einen Monat nach unserer Rückkehr zu unserem anfänglichen Erziehungsstil befand sich unsere Tochter wieder ganz oben in ihrer Wachstumskurve.

pixelstats trackingpixel